Am 6. Januar 2014 veranstaltet das Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ um 18 Uhr am Mahnmal zum Frauen-KZ Langenhagen am Brinker Hafen (Hackethalstraße, Hannover) eine Gedenkveranstaltung. Es soll den Opfern des Nationalsozialismus und speziell der Frauen aus dem KZ Langenhagen gedacht werden. Es werden der hannoversche Bürgermeister Bernd Strauch und Friedhelm Fischer, Bürgermeister der Stadt Langenhagen, sprechen. Der DGB-Chor Hannover wird einen musikalischen Rahmen für die Veranstaltung geben.

Das damals auf Langenhagener Stadtgebiet gelegene Konzentrationslager wurde am 06.01.1945 durch einen alliierten Bombenangriff zerstört und danach von den Nazis geräumt. Das Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ ruft zu einer regen Teilnahme auf, um auch ein deutliches Zeichen gegen den Neonazi-Terror der letzten Jahre zu setzen. Eine gelebte Demokratie muss sich immer wieder erneut gegen Rechtsextremismus und Rassismus zur Wehr setzen.

Der Standort des Mahnmals ist hier auf OpenStreetMap markiert.

Nachtrag vom 07.01.2014 / Fotos von der Veranstaltung:

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Auf­stehen und Wider­set­zen

Am 9. November 2013 findet im Gedenken an den 75. Jah­restag der Reichs-Pogrom­nacht – unter dem Motto „Auf­stehen und Wider­setzen“ – das 3. Chö­re­fes­tival gegen Rechts in Han­nover statt. Wie zu den Chö­re­kon­zerten am 9. November 2002 und 2008 hat der DGB-Chor Han­nover zur Teil­nahme auf­ge­rufen und die Vor­be­rei­tung über­nommen.

Unter dem gemein­samen Aufruf

    Wir wider­setzen uns der Gleich­gül­tig­keit und harten Herzen.
    Wir stehen auf für eine fried­liche, bunte Welt.
    Lasst uns Farbe bekennen!
    Zeigen wir gemeinsam Zivil­CHO­Rage!

treten 32 Chöre mit etwa 800 Sän­ge­rinnen und Sän­gern aus ganz Nord­deutsch­land sowie aus den Nie­der­landen und aus Ger­nika, Bas­ken­land auf.

Dabei sind auch der Motettenchor und die Eliza-Singers aus Langenhagen!
Weitere Informationen sind der Ankündigung auf der Webseite vom DGB-Chor Han­nover zu entnehmen:
dgb-chor-hannover.de/index.php?option=com_content&view=article&id=25&Itemid=42

Verfasst von: lghg | 09.09.2013

Radtour “Gegen das Vergessen” 2013

Die im letzten Jahr erstmalig durchgeführte Radtour “Gegen das Vergessen” wird in diesem September mit einer anderen Strecke neu aufgelegt. Veranstalter ist der Verein Gegen das Vergessen / NS-Zwangsarbeit e.V. gemeinsam mit der Ortsgruppe Hannover des ADFC.

Das Treffen ist um 9:45 Uhr an der Endhaltestelle der Linie 10 in Ahlem. Um 10:00 Uhr beginnt die Radtour am ehemaligen KZ Ahlem. Die erste Zwischenstadion ist das ehemalige Gelände KZ Stöcken. Weiter geht es zum Ort des Zwangsarbeiterlagers der Firma Günter Wagner Verpackungswerke in der Hansastraße 10. Wie im letzten Jahr endet die Radtour beim Gedenkstein zum Ausländerwöchnerinnenlager Schulenburger Mühle in Langenhagen Godshorn.

Für die genauerer Planung würde sich der ADFC über eine Anmeldung der möglichen Teilnehmer freuen. Siehe http://www.adfc-hannover.de/radtour-gegen-das-vergessen-2013/:

Die ADFC OG Hannover veranstaltet am 15.9.2013 gemeinsam mit dem „Verein Gegen das Vergessen/NS-Zwangsarbeit“ e. V. eine Radtour zu vier Gedenkstätten in Hannover. Weitere Informationen über den Verein „Gegen das Vergessen/NS-Zwangsarbeit“ finden sich unter http://www.ns-zwangsarbeit-hannover.de/. Eine vorherige Anmeldung unter Telefon 0511/816152 oder per e-Mail an info@ns-zwangsarbeit-hannover.de würde uns die Organisation sehr erleichtern.

Am 6. Januar 2013 veranstaltet das Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ um 15 Uhr am Mahnmal zum Frauen-KZ Langenhagen im Industriegebiet Brink­-Hafen (Hackethalstraße, Hannover) eine Gedenkveranstaltung. Es soll den Opfern des Nationalsozialismus und speziell der Frauen aus dem KZ Langenhagen gedacht werden. Es werden der hannoversche Bürgermeister Bernd Strauch und Friedhelm Fischer, Bürgermeister der Stadt Langenhagen, sprechen. Der DGB-Chor Hannover wird einen musikalischen Rahmen für die Veranstaltung geben.

Das damals auf Langenhagener Stadtgebiet gelegene Konzentrationslager wurde am 06.01.1945 durch einen alliierten Bombenangriff zerstört und danach von den Nazis geräumt. Das Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ ruft zu einer regen Teilnahme auf, um auch ein deutliches Zeichen gegen den Neonazi-Terror der letzten Jahre zu setzen. Eine gelebte Demokratie muss sich immer wieder erneut gegen Rechtsextremismus und Rassismus zur Wehr setzen.

Der Standort des Mahnmals ist hier auf OpenStreetMap markiert.

Nachtrag vom 06.01.2013 / Fotos von der Veranstaltung:

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KZ-Langenhagen Gedenken 2013-01-06

KZ-Langenhagen Gedenken 2013-01-06

KZ-Langenhagen Gedenken 2013-01-06

KZ-Langenhagen Gedenken 2013-01-06

KZ-Langenhagen Gedenken 2013-01-06

KZ-Langenhagen Gedenken 2013-01-06

Verfasst von: lghg | 29.12.2012

Mahnmal Psychiatrie Langenhagen

Ende November wurde auf dem Gelände der Psychiatrie Langenhagen ein neues Mahnmal von Hans-Jürgen und Almut Breuste Enthüllt. Das Objekt mit dem Namen „Anhalten alle Uhren“ ist den Menschen gewidmet, die während der NS-Zeit Opfer der Psychiatrie wurden.

Die Nervenklinik Langenhagen war ab 1940 an den sogenannten Euthanasiemorden zur Erfassung und Vernichtung psychisch kranker und behinderter Menschen beteiligt. Auch wurden hier Sterilisationen nach dem „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ und Deportationen von Sinti und Roma vorgenommen.

Auf der Webseite der Psychiatrie ist ein Artikel zum Thema Die „Nervenklinik Langenhagen“ im III. Reich abrufbar. Ebenso ist eine Pressemitteilung zur Enthüllung verfügbar.

In der neunten Ausgabe der Schriftenreihe der Gedenkstätte Ahlem äußert sich der Autor Raimond Reiter treffend zum Thema „Gedenken an die Opfer der NS-Psychiatrie:

„Auf dem Gelände eines psychiatrischen Krankenhauses mit NS-Verbrechen in der eigenen Historie ist der Besucher einer Gedenkstätte immer potentiell mit der Vorstellung konfrontiert: Hier haben nicht nur die damaligen Opfer gelebt, sondern ein Teil der jetzigen Patienten wäre damals Opfer geworden. […] Die Geschichte wird zur Hintergrundfolie einer potentiellen Gegenwartsbetrachtung mit allen sich daraus ergebenden Dimensionen möglicher Ängste, Vorurteile und moralischen Imperativen: So etwas darf niemals wieder geschehen.“

Zitat aus Seite 27/28:
Raimond Reiter; Stefanie Burmeister: “Das Schicksal der Irmgard Bartels : Opfer der NS-Psychiatrie in der Region Hannover : Erinnerungen von Frau D. an ihre Mutter : die Interviews mit Frau D. fanden 2010 statt“ Hannover : Region Hannover, 2011., ISBN 9783981421217

Anhalten alle Uhren

Anhalten alle Uhren

Anhalten alle Uhren Tafel

Anhalten alle Uhren

Verfasst von: lghg | 20.07.2012

Radtour „Gegen das Vergessen“

In diesem September führt die Ortsgruppe Hannover des ADFC in Kooperation mit dem Verein Gegen das Vergessen / NS-Zwangsarbeit e.V. eine Radtour zu vier Gedenkorten in Hannover und Langenhagen durch. Gestartet wird vom Seelhorster Friedhof; nach einer Station am Ehrenfriedhof am Maschsee-Nordufer soll es weiter zum Mahnmal beim Frauen-KZ Langenhagen gehen. Ziel der Tour ist schließlich der Gedenkstein zum Ausländerwöchnerinnenlager Schulenburger Mühle in Langenhagen Godshorn.

Weitere Informationen zu der Tour gibt es auf der Webseite vom ADFC Hannover sowie in der zweiten Ausgabe 2012 der Hannorad.

Nachtrag / Fotos von der Radtour:

2012-09-09 Gedenkstaetten-Tour 0 Maschsee

2012-09-09 Gedenkstaetten-Tour 1 unterwegs

2012-09-09 Gedenkstaetten-Tour 2 Station KZ-Langenhagen

2012-09-09 Gedenkstaetten-Tour 4 Godshorn

In der Internationalen Frauensendung am Dienstag auf radio flora wurde ausführlich über den Arbeitskreis „Ein Mahnmal für das Frauen-KZ in Limmer“ berichtet. Die sehr hörenswerte Sendung gibt es auf der Webseite des Senders zum herunterladen.

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