Aktionen

Volkstrauertag: Gedenkstätte Bergen-Belsen (13. November 2005)

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Mitglieder des Bündnisses beim Besuch der KZ Gedenkstätte Bergen-Belsen am Volkstrauertag.

Info-Veranstaltung: „Rechtsextremismus in Niedersachsen“ (28. Juni 2005)

Am 28. Juni 2005 berichtete Wolfgang Freter um 19:30 Uhr im „Treffpunkt“ der VHS Langenhagen, Konrad-Adenauer-Straße 15, über die Entwicklung der rechtsextremen Szene in Niedersachsen und in der Region Hannover. Ein besonderer Fokus der Informationsveranstaltung lag bei der Ansprache von Jugendlichen durch rechtsextreme Parteien, wie zum Beispiel der NPD, durch Musik-CDs und Konzerte. Wolfgang Freter ist Dezernatsleiter für den Bereich „Rechtsextremismus“ beim Niedersächsischen Landesamt für Verfassungsschutz. Nach seinem Vortrag steht der Referent für eine Diskussion und Nachfragen zur Verfügung.
Die Veranstaltung fand in Kooperation der VHS Langenhagen mit dem Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ statt.

Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung (8. Mai 2005)

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„Die Reaktion auf Millionen von Opfern der Nazidiktatur kann nur sein: Nie wieder Krieg!“ sagte Martin Bergau, Langenhagener Superintendent, auf der Gedenkveranstaltung des Aktionsbündnisses „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“. Die Erinnerung an die Gewaltverbrechen müsse von jeder Generation an die nächste weitergegeben werden.

Das Aktionsbündnis hatte zum 60. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus eine Gedenkveranstaltung im Rathausinnenhof organisiert. Langenhagener Bürger gedachten an der Stele den Opfern des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges. „Auch in Langenhagen hat es unter der Nazidiktatur Unrecht und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegen“, betonte Bernd Kabutke vom Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ und erinnerte an das geschehene Unrecht in Langenhagen. Allein im Frauenkonzentrationslager Brink waren mehrere hundert Frauen aus dem Warschauer Ghetto interniert und wurden zur Zwangsarbeit bei Rüstungsbetrieben im Brinker Hafen eingesetzt. Langenhagener Bürger legten zum Gedenken an der Stele weise Rosen nieder, während das Blasorchester der Stadt Langenhagen einen würdigen musikalischen Rahmen bot.

„Es ist eine historische Verpflichtung aus der Langenhagener Stadtgeschichte, dem hier geschehenen Unrecht zu gedenken“, sagt Marco Brunotte, Sprecher des Aktionsbündnisses „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“. Dies beinhalte auch eine detaillierte Aufarbeitung der Zeit von 1933 bis 1945 in Langenhagen, bei der es noch viele Lücken gebe. Eine davon müsse mit der Recherche des Wöchnerinnenlagers an der Schulenburger-Mühle geschlossen werden. Hier mussten schwangerer Zwangsarbeiterinnen ihre Kinder gebären, ein Großteil der Säuglinge verstarb.

Rock gegen Rechts (12. März 2005)

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Das Aktionsbündnis veranstaltete am 12. März 2005 in Kooperation mit dem Langenhagener Verein für Sozialarbeit ein Konzert unter dem Motto „Rock gegen Rechts“. Ab 20 Uhr spielten vier Bands im Haus der Jugend in Langenhagen. Es traten „Soaked In Red“, „Paradokson“, „Systematik“ und „Fragile New Virus“ auf.

Frauen-Konzentrationslager Langenhagen: Gedenkveranstaltung (9. Januar 2005)

Das Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ hat zum 60. Jahrestag der Zerstörung des Frauen-Konzentrationslagers Langenhagen eine Gedenkveranstaltung organisiert. Mehr als 20 Teilnehmer gedachten am Mahnmal des Konzentrationslagers den Opfern des Nationalsozialismus und speziell der Frauen aus dem KZ Langenhagen.

Im Oktober 1944 wurde das KZ im Gewerbegebiet „Brinker Hafen“ an der Hackethalstrasse errichtet. 500 polnische Zwangsarbeiterinnen, die während des Warschauer Aufstands interniert wurden, mussten hier für die Brinker Eisenwerke in der Rüstungsproduktion arbeiten. Das damals auf Langenhagener Stadtgebiet gelegene Konzentrationslager wurde am 06. Januar 1945 durch einen alliierten Bombenangriff zerstört und danach von den Nazis geräumt. „Auch wenn das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers nun in Hannover liegt, gehört es dennoch zur Langenhagener Stadtgeschichte“, betonte Bernd Kabutke vom Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“. Langenhagener Bürger legten Blumen nieder und entzündeten zum Gedenken Kerzen.

Im Auftrag der Stadt Langenhagen recherchierten die beiden Historikerinnen Janet Anschütz und Irmtraud Heike die damaligen Vorfälle im Frauen-KZ und führten hierzu umfangreiche Gespräche mit Überlebenden durch. Im Jahr 2003 erschien ihr Buch „Man hörte auf ein Mensch zu sein“, dass den Leidensweg der Zwangsarbeiterinnen dokumentiert. Am 8. Mai 2003 wurde auf Initiative der IG Metall Hannover, der Stadt Langenhagen und der beiden Historikerinnen das Mahnmal am Brinker Hafen im Beisein zwei ehemaliger Zwangsarbeiterinnen eingeweiht. Beide Historikerinnen nahmen gemeinsam mit Gerd Bornemann, Landessprecher der VVN-BDA, an der Gedenkveranstaltung teil.

„Es ist eine historische Verpflichtung aus der Langenhagener Stadtgeschichte, dem hier geschehenen Unrecht zu gedenken“, sagt Marco Brunotte, Sprecher des Aktionsbündnisses „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“. Man bedauere es sehr, dass die Stadt Langenhagen zum 60. Jahrestag der Zerstörung des Konzentrationslagers keine städtische Gedenkveranstaltung organisiert habe.

Filmabend 17. September 2004

Am 17. September 2004 veranstaltete das Aktionsbündnis im Café Monopol im Haus der Jugend in Langenhagen in Kooperation mit dem „Verein zur Förderung von Jugend und Kultur“ einen Filmabend zum Thema „Nationalsozialismus und Rechte Gewalt“.

59. Jahrestag der Befreiung: Gedenkveranstaltung am 08. Mai 2004

Am 8. Mai 2004 veranstaltete das Aktionsbündnis um 11 Uhr am Mahnmal im Rathausinnenhof in Langenhagen eine Gedenkveranstaltung zum 59. Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus. Es wurde den Opfern des Naziregimes und des Zweiten Weltkrieges gedacht.

Dr. Susanne Schott-Lemmer, Bürgermeisterin der Stadt Langenhagen, und ein Redner des Aktionsbündnisses haben kurze Wortbeiträge halten. Die Musikschule Langenhagen hat der Gedenkveranstaltung einen musikalischen Rahmen geben.

Beats for Tolerance 2003: Fünf Tage Kultur gegen Rechts

Fünf Tage Konzerte und gute Stimmung in den Jugendtreffs der Stadt Langenhagen. 12 Bands und DJs traten im Rahmen des Festivals „Beats for Tolerance“ gegen Rechtsextremismus und Neofaschismus in Langenhagen auf. Die Aktionswoche wurde vom Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ organisiert.

Himmelfahrt 2001 trat die rechte Szene in Langenhagen durch einen massiven Akt an Gewalt und Hass in Erscheinung. Als Reaktion hat sich das Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ gegründet, das sich seitdem kontinuierlich mit der Thematik auseinandersetzt. Vom 30. Juni bis 4. Juli 2003 veranstaltete das Aktionsbündnis in Zusammenarbeit mit dem „Langenhagener Verein für Sozialarbeit“ und der Jugendpflege Langenhagen das Festival. Die Konzerte direkt vor Ort bei den Jugendlichen in Langenhagen sollten zur Zivilcourage und Auseinandersetzung mit dem Thema „Rechte Gewalt“ anregen.

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„Nazis raus!“ riefen „burns bros. Hannover“ im Jugendtreff Engelbostel und die Besucher stimmten ein. Im Jugendtreff Wiesenau kam es unter dem Applaus der Jugendlichen zu einem spontanen Break-Dance-Battle zwischen der aus Weyhe angereisten Hip-Hop-Crew „Tiefenrausch und DJ Krille“ und Besuchern des Festivals. „Beats for Tolerance“ endete mit einem großen Abschlusskonzert im Haus der Jugend. „wka ? wir können auch anders“, „score set at zero“ und „Föderation“ traten vor mehr als 150 Jugendlichen auf.

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„Wir sind mit dem Verlauf des Festivals sehr zufrieden“, resümiert Marco Brunotte, „die Resonanz war super und die Stimmung hat unsere Erwartungen gesprengt.“ Jedes Konzert endete mit einer großen Party gegen Rechtsextremismus. Mit der sehr politischen Ausdrucksform des Hip-Hops wurde für das Problem rechte Gewalt sensibilisiert und die Jugendlichen hätten Spaß dabei gehabt. Mehr als 350 Jugendliche aus Langenhagen nahmen an den fünf Veranstaltungen teil. Informationen über das Festival und Fotos der Aktionswoche sind im Internet auf der Homepage http://www.beats-for-tolerance.de zu finden.

Ermöglicht wurde die Aktionswoche durch zahlreiche Sponsoren, wie zum Beispiel den DGB-Chor Hannover und den „Wirtschaftsklub Langenhagen e. V.“. Nach der erfolgreichen Festivalwoche plant das Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Recht Gewalt“ schon die nächsten Aktionen. Die Zusammenarbeit mit den Jugendtreffs soll in den nächsten Monaten intensiviert werden. „Wir möchten eine zweite Tour durch die Langenhagener Jugendtreffs machen und uns gemeinsam mit den Jugendlichen die Videos des Festivals ansehen“, sagt Marco Brunotte. Auch ein Sampler mit Live-Aufnahmen von „Beats for Tolerance“ sei in Planung.

3. Februar 2003 Musikalischen Abend – DGB-Chor

Ungewohnte Klänge im Haus der Jugend. Das Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ hatte gemeinsam mit dem DGB-Chor Hannover zu einem musikalischen Abend in den offenen Bereich des unabhängigen Jugendzentrums eingeladen.

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Während des Konzerts übergab Manfred Wassmann vom DGB-Chor Hannover eine Spende in Höhe von 570 Euro an Marco Brunotte, Sprecher des Aktionsbündnisses. Das Geld wurde während des Festivals „Lieder gegen den Rechten Ton“, auf dem 20 Chöre aus Niedersachsen aufgetreten sind, am 9. November 2002 in Hannover gesammelt.

17. Oktober 2002 Infoveranstaltung „Freie Kameradschaften“

Die „Antifa 3000“ hat ihre Broschüre „Freie Kameradschaften! Nie frei – niemals sozial – nur Nazi“ im Café Monopol in Langenhagen vorgestellt, deren Erstellung mit finanzieller Unterstützung der „Amadeu Antonio Stiftung“ und der „Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung“ gefördert wurde. Referenten der „Antifa 3000“ haben Historie und Struktur der freien Kameradschaften dargestellt und über deren politisches Selbstverständnis, die Stellung der Kameradschaften in der extrem Rechten und ihre Relevanz berichtet.

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02. November 2001 Rock gegen Rechts 2001

Nordhannoversche Zeitung vom 05.11.2001:
„Das Aktionsbündnis Langenhagener gegen rechte Gewalt hatte am Freitagabend zum „Rock gegen Rechts“ aufgerufen. Rund 120 Jugendliche waren dabei, als die regionalen Bands No Vehm, Wack.A.Deli und Abfluss den Punk abgehen ließen.“ … „Nicht nur die Bands spielen, ohne dafür eine Gage zu verlangen. Auch viele Jugendliche lassen sich an diesem Abend nicht lumpen und spenden über das Eintrittsgeld hinaus ein paar Mark. Mehr als 500 Mark zählen die Veranstalter später. Der Erlös soll dem Aslybewerberheim in Schulenburg-Nord zu Gute kommen.“

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6. Oktober 2001 Teilnahme an Gegendemonstration

Am 6. Oktober 2001 wollte die NPD in Hannover unter dem zynischen Motto „Freiheit für Palästina!“ marschieren. Das Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ rief alle Langenhagenerinnen und Langenhagener auf, sich an einer Gegendemonstration zu beteiligen.

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14. August 2001 Besuch von Sigmar Gabriel

Gemeinsam mit Siegfried Frohner, Waltraud Krückeberg und anderen Langenhagener Kommunalpolitikern traf sich Ministerpräsident Sigmar Gabriel am 14. August mit Mitgliedern des Aktionsbündnisses „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“. Anlässlich seines Besuches in Langenhagen informierte sich Gabriel über die Gründung und die Aktivitäten des Bündnisses.

August 2001 Veranstaltungsreihe

01. August: Bürgergespräch im Gemeinschaftszentrum Brink
10. August: Filmabend zum Thema „Rechte Gewalt“ im Haus der Jugend Langenhagen
21. August: Vortrag zum Thema „Rechte Gewalt und Zivilcourage“ von Prof. Dr. Christian Pfeiffer (Niedersächsischer Justizminister) in der Aula des Schulzentrums Langenhagen

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07. Juli 2001 Informationsstand im Rathausinnenhof

Langenhager Echo vom 04.07.2001:
„Es werden Unterschriften für den Gründungsaufruf gesammelt, mit denen die Unterzeichner ihre Unterstützung des Aktionsbündnisses dokumentieren können. Mit einer umfangreichen Dokumentation der „Rechten Szene“ in Langenhagen will die Initiative über die Entwicklung der letzten Jahre informieren.“

15. Juni 2001 Demonstration in Langenhagen

Bild Hannover vom 16.06.2001:
„Rund 400 Demonstranten marschierten gestern Nachmittag vom Langenhagener Marktplatz nach Wiesenau und machten ihrer Wut über die jüngsten Übergriffe und Gewalttaten rechtsgerichteter Skins Luft.“

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