Verfasst von: lghg | 17.03.2009

Lesung: Neonazis in Nadelstreifen

In den letzten Jahren hat die öffentliche Wahrnehmung der NPD sich schleichend gewandelt. Statt als rechte Krawallmacher sind die in den Parlamenten vertretenen Mitglieder der NPD der Öffentlichkeit als äußerlich gutbürgerliche Menschen bekannt. Auch die Strategie der Partei hat sich verändert, sie spielt stärker mit den Ängsten ihrer Mitmenschen, warnt vor sozialem Abstieg und macht sich stark gegen die Globalisierung. Die Mitglieder engagieren sich vor Ort in Vereinen, Bürgerinitiativen und Elternarbeit.
Doch hinter dieser Fassade stecken die gleichen menschenverachtenden Ideologien, deren Verbreitung die Rechtsextremen unter dem bürgerlichen Deckmantel einfacher und versteckter gelingen soll. Die brandstiftenden Biedermänner stehen dabei in engem Kontakt zu freien Kameradschaften, die extrem gewaltbereit sind und die rechten Ideologien mit der Faust verbreiten.
Diese neue Entwicklung innerhalb der rechten Szene haben Andrea Röpke und Andreas Speit in ihrem neuen Buch „Neonazis in Nadelstreifen. Die NPD auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft“ genauer betrachtet.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung möchte Sie gemeinsam mit der Stadtbibliothek Langenhagen und dem Bündnis Langenhagener gegen rechte Gewalt zu einer Lesung der beiden Autoren herzlich einladen.

Am 08. April 2009 um 19:30 Uhr
in der Stadtbibliothek
in der Konrad-Adenauer-Str. 6 in Langenhagen

Anmeldung bei der FES

Entsprechend §6 Abs. 1 sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zu zuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

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